Referenten beim Rechts­kommuni­ka­tions­gipfel 2026

Andreas Bartels

Andreas Bartels

Andreas Bartels, geboren am 4. Mai 1970, ist seit dem 1. April 2016 Senior Vice President und Leiter der Konzern­kommuni­kation der Luft­hansa Group. Nach seiner Aus­bildung zum Bank­kauf­mann und einem Diplom in Literatur- und Medien­wissen­schaft begann er 1996 seine Karriere als Referent für interne und externe Kommuni­kation beim Nieder­sächsischen Spar­kassen- und Giro­ver­band, Hannover. Seit 2000 ist er in ver­schiedenen Funktionen Unter­nehmens­sprecher. Von 2000 bis 2001 war er Manager Public Relations und Sprecher der Com­direct Bank AG in Hamburg. 2002 wechselte er zur Deutschen Bank AG nach Frankfurt. Dort wurde er zunächst Unter­nehmens­sprecher für den Bereich Private- und Business Clients und ab 2004 Head of Media Relations für diese Sparte. Im Jahr 2007 begann er seine Karriere bei der Deutschen Luft­hansa AG als Vice President und Head of Media Relations. 2011 über­nahm er die Leitung der Kommuni­kation für den Bereich Luft­hansa Passage Airline. Seit 2016 ver­ant­wortet Bartels die welt­weite Konzern­kommuni­kation der Luft­hansa Group.

Ingo Hatzmann, LL.M.

Ingo Hatzmann, LL.M.

Ingo Hatzmann, LL.M. (GWU), ist Partner und General Counsel Germany bei EY Deutsch­land. Seit Dezember 2021 leitet er dort die Rechts­abteilung der deutschen EY-Landes­gesell­schaften. Zuvor war er von 2019 bis 2021 General Counsel Germany (Branch) & Head of Legal Germany bei BNP Paribas in Frankfurt. Seine Karriere in der Finanz­industrie begann 2002 bei der Deutsche Bank AG, wo er in Frankfurt und später in der New Yorker Nieder­lassung in unter­schied­lichen Positionen tätig war, u.a. als Vorstands­assistent von Dr. Josef Acker­mann. Seinen Master in Inter­national and Comparative Law erwarb Hatzmann an der George Washington University Law School, die Qualifikation als Certified Compliance Officer an der Frankfurt School of Finance & Management.

Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki ist Bundes­vorsitzender der FDP. Der Volks­wirt und Jurist war von 1990 bis 1992, im Jahr 2002 sowie erneut von 2017 bis 2025 Abge­ordneter des Deutschen Bundes­tages. Ab 2017 war er zudem als Bundes­tags­vize­präsident Mitglied des Präsi­diums. Zuvor war er über 25 Jahre lang Ab­ge­ordneter im Land­tag von Schleswig-Holstein, die meiste Zeit davon als Vor­sitzender der FDP-Fraktion. Er kandi­dierte insgesamt bei sieben Land­tags­wahlen als Spitzen­kandidat und erreichte während­dessen die drei besten Wahl­ergebnisse in der Geschichte seiner Partei in Schleswig-Holstein. Kubicki ist zudem Straf­verteidiger in eigener Sozietät.

Martina Link

Martina Link

Martina Link wurde 1966 in Mainz geboren. Nach dem Studium an der Fach­hoch­schule des Bundes für öffent­liche Ver­waltung mit Abschluss als Diplom‑Ver­waltungs­wirtin begann sie 1988 ihre Lauf­bahn beim Bundes­kriminal­amt. Dort war sie zunächst in der Abteilung Schwere und Organi­sierte Krimi­nalität in den Bereichen Ermittlung und Aus­wertung sowie im Leitungs­stab des BKA tätig. Nach dem Studium an der Polizei­führungs­akademie über­nahm sie in den Bereichen Schwere und Organi­sierte Krimi­nalität, Finanz­krimi­nalität sowie inter­nationale polizei­liche Zusammen­arbeit Führungs­ver­ant­wortung als Referentin. Weitere Stationen führten sie in das Bundes­ministerium des Innern und in den BKA Leitungs­stab. Hier leitete sie ein Presse­referat. 2013 über­nahm sie die Abteilungs­leitung des Krimina­listischen Instituts. Ab 2016 war sie Abteilungs­leiterin der Abteilung Operative Einsatz‑ und Ermittlungs­unter­stützung. Seit 2020 ist Martina Link Vize­präsidentin des Bundes­kriminal­amtes.

Christopher Piltz

Christopher Piltz

Christopher Piltz, 37, ist Redakteur im Deutsch­land-Ressort des SPIEGEL. Er recherchiert vor­wiegend zu Justiz- und Gesell­schafts­themen. Von 2020 bis 2021 war er Korres­pon­dent in Magde­burg. Vor seiner Zeit beim SPIEGEL arbeitete er als Redakteur bei „Neon“ und schrieb als Reporter für „Geo“. Er studierte Politik­wissen­schaften und VWL in Göttingen und Istanbul.

Dr. Thomas Remmers

Dr. Thomas Remmers

Rechtsanwalt und Notar Dr. Thomas Remmers ist seit 2015 Vizepräsident der BRAK und in dieser Funktion zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit sowie Legal-Tech und Digitalisierungsfragen. Er ist Partner der Sozietät STOBBE Rechtsanwälte in Hannover und berät als Fachanwalt für Verwaltungsrecht neben seiner notariellen Tätigkeit überwiegend im Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht sowie im Erbrecht. Seit 1998 gehört er dem Vorstand der Rechtsanwaltskammer Celle an, seit 2008 ist er deren Präsident. Remmers studierte Rechtswissenschaft in Münster und Göttingen und promovierte dort bei Prof. Dr. Starck. 1992 wurde er zur Rechtsanwaltschaft zugelassen, seit 2010 ist er Notar.

Dr. David Rieks

Dr. David Rieks

Dr. David Rieks ist Partner bei YPOG in Hamburg und leitet die Praxis­gruppe Corporate Crime, Compliance & Investi­gations. Als Fach­anwalt für Straf­recht berät er Unter­nehmen und Ent­scheidungs­träger in wirt­schafts- und steuer­straf­recht­lichen Ver­fahren sowie bei internen Unter­suchungen. Zuvor leitete er die deutsche Corporate Crime & Investi­gations-Praxis von Ever­sheds Suther­land und war bei der auf Wirt­schafts­straf­recht spezia­lisierten Sozietät ROXIN tätig. David Rieks studierte Jura in Freiburg, Florenz und Berlin, promo­vierte an der Humboldt-Universität zu Berlin und absol­vierte einen Master of Laws (LL.M.) in "Inter­national Criminal Law" an der Columbia Uni­versity New York sowie der Uni­versi­tät von Amster­dam. Seine Disser­tation "Live-Bericht­erstattung aus der straf­recht­lichen Haupt­ver­handlung: Twittern und Live­ticker zwischen Öffent­lich­keits­maxime und Sitzungs­polizei" befasst sich mit medialer Öffent­lich­keit im Straf­prozess - ein Thema, das im Kontext des Hamburger Block-Verfahrens – in dem David Rieks den ange­klagten ehemaligen Sport­moderator Gerhard Delling verteidigt – in der Gerichts­ver­fahrens­bericht­erstattung besondere Aktualität gewinnt.

Prof. Jörg Risse

Prof. Jörg Risse

Prof. Dr. Jörg Risse, LL.M. (Berkeley), ist seit Juli 2026 als unabhängiger Schiedsrichter und Mediator in eigener Kanzlei tätig. Zuvor war er von 2002 bis 2026 Partner bei Baker McKenzie in Frankfurt. Dort vertrat er Unternehmen in internationalen Schiedsverfahren, vor allem bei Streitigkeiten nach Unternehmenskäufen und bei Konflikten um technische Großprojekte wie Kraftwerke, Flughäfen und Verkehrsinfrastruktur. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Risse Rechtswissenschaften in Heidelberg und Lausanne. 1997 promovierte er an der Universität Heidelberg und erwarb einen Master of Laws an der University of California, Berkeley. Im selben Jahr wurde er in Deutschland als Rechtsanwalt zugelassen, 1999 zusätzlich in New York. Risse ist Honorarprofessor an der Universität Mannheim und verantwortlicher Schriftleiter der Fachzeitschrift SchiedsVZ

Kai Ronald Rohrschneider

Kai Ronald Rohrschneider

General­leut­nant Kai Rohr­schneider, geboren am 4. März 1964 in Bochum, trat 1983 in die Bundes­wehr ein. Nach Aus­bildung zum Panzer­offizier und Studium der Wirt­schafts- und Organi­sations­wissen­schaften an der Uni­versi­tät der Bundes­wehr Hamburg, welches er als Diplom-Kauf­mann abschloss, durchlief er zahl­reiche militärische Führungs- und Stabs­ver­wendungen im Heer und im BMVg. Sein Werde­gang ist geprägt durch militärische Führungs­ver­wendungen, sowohl truppen­dienstlich als Komman­deur Panzer­bataillon 393, Panzer­brigade 21 „Lipper­land“ und in Afghanistan, wie auch fünf­mal als Chef des Stabes, u.a. der US Army Europe-Africa. Im Bundes­ministe­rium der Ver­teidigung ver­ant­wortete er die Personal­führung der Generale und die Einsatz­bereit­schaft der Streit­kräfte. Er sammelte inter­nationale Erfahrungen in inte­grierten Ver­wendungen und an Akademien. Seit Oktober 2024 ist Rohr­schneider in Ulm Commander Allied Joint Support and Enabling Command (NATO) und zugleich Befehls­haber Mult­inational Joint Head­quarters (für EU-Opera­tionen). Gesamt­gesell­schaft­lich gestärkte Resilienz bei möglicher Mobil­machung steht im Kontext zu seiner aktuellen Aufgabe.

Heiner Seidel

Heiner Seidel

Heiner Seidel verant­wortet seit 2021 die Kommuni­kation zu Litigation-, Krisen- und Sonder­themen bei EY in Deutschland und berät in dieser Funktion die Geschäfts­führung zu strate­gischen Kommuni­kations- und Reputa­tions­fragen. Zuvor leitete er etwa drei Jahre die Kommuni­kation für Deutschland und Österreich bei der inter­nationalen Kanzlei Freshfields in Frankfurt. Davor war er viele Jahre Presse­sprecher bei der Deutschen Börse sowie Eurex und verant­wortete verschiedene strategische Kommuni­kations­projekte.

Anahita Thoms, LL.M.

Anahita Thoms, LL.M.

Anahita Thoms, LL.M., ist seit Juli 2026 Country Managing Partner von Baker McKenzie in Deutschland. Sie leitet dort die Praxisgruppe für Außenwirtschaftsrecht und ist Co-Leiterin der globalen Crisis Management and Strategic Response Group. Zuvor war sie Vorsitzende des Beirats der deutschen Baker-McKenzie-Büros. Ihre Laufbahn begann sie 2006 bei Clifford Chance in Düsseldorf. 2008 wechselte sie zu Freshfields, wo sie in Berlin, New York und Düsseldorf tätig war, zuletzt als Counsel. In New York war sie Co-Leiterin des globalen Sanktions- und Handelsteams. Im September 2017 kam sie als Partnerin zu Baker McKenzie. Sie berät internationale Konzerne und deren Führungsgremien zu Sanktionen, Exportkontrollen, Investitionsprüfungen, grenzüberschreitenden Untersuchungen und Unternehmenskrisen. Anahita Thoms ist Vorsitzende des Nachhaltigkeitsbeirats von Fresenius, Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke und Mitglied im Global Future Council on Good Governance des World Economic Forum. Zudem gehörte sie dem Sustainable-Finance-Beirat der Bundesregierung an.

Dr. Hendrik Wieduwilt
Foto: Daniel Hofer

Dr. Hendrik Wieduwilt

Dr. Hendrik Wieduwilt ist Rechts­anwalt und Strategie­berater aus Hamburg. Für ntv schreibt er die Kolumne „Wieduwilts Woche“ und kommen­tiert regel­mäßig das poli­tische Geschehen aus kommuni­kativer Perspektive. Er ist Co-Host des juristischen Podcasts "Gerechtig­keit und Lose­blatt" aus dem Beck-Verlag. Zuvor war Wieduwilt Haupt­stadt­korres­pondent für die Frank­furter Allge­meine Zeitung, dort verant­wortlich für die Seite „Recht und Steuern“, und Presse­sprecher im Bundes­ministerium der Justiz. Für das ZDF mode­rierte er zudem eine Sendung zu Rechts­fragen im Rahmen einer Krimireihe.

Moderation beim Rechts­kommuni­ka­tions­gipfel 2026

Silvia Ates, LL.M.

Silvia Ates, LL.M.

Silvia Ates, LL.M. ist Beraterin für strate­­gische Kommuni­­kation, spezia­lisiert auf Krisen­­situa­tionen und repu­ta­tions­­sensible Kon­texte. Die Juristin ist zerti­fi­zierte Managerin für Krisen­­kommuni­­kation. In Kombi­­nation mit ihrer Beratungs­­erfahrung und ihrem inter­­national aus­ge­­rich­tetem Stu­dium der Rechts­­wissen­­schaften mit Statio­nen in diver­sen Wirt­­schafts­­kanzleien und beim Aus­wärtigen Amt ver­fügt sie über ein fundiertes Verständnis für wirt­­schaft­liche, gesetz­­geber­ische und inter­­kultu­relle Dynamiken. Das ermöglicht einen vor­aus­­schauenden und ganz­­heit­lichen Beratungs­­ansatz - stets mit einem geschärften Blick für juristische und kommuni­­kative Fallstricke.

Martin Wohlrabe

Martin Wohlrabe

Martin Wohlrabe ist Gründer und Geschäfts­führer von CONSILIUM. Seit vielen Jahren berät er Unter­nehmen und Einzel­personen bei der strate­gischen Kommuni­kation von Sonder­situationen. Wohlrabe arbeitete zuvor als Journalist für die BILD-Zeitung. Außerdem war er als Referent von Wolfgang Schäuble im Bundes­tag tätig. Der Rechts­­anwalt hält Lehr­­auf­träge für „Strate­gische Rechts­kommuni­kation“ an der Humboldt-Universität zu Berlin.